Diagnose mit OTX optimieren

Softing Automotive

Mit dem Standard OTX (Open Testsequence Exchange) hat die Automobilindustrie erstmals ein Sprachformat geschaffen, mit dem sich Diagnoseabläufe ohne Tool-Bruch spezifizieren und programmieren lassen. Das XMLbasierte  Format ermöglicht, validierte Abläufe über Abteilungs- und Prozessgrenzen hinweg auszutauschen und langzeitstabil abzulegen.

Der OTX-Standard
OTX unterstützt den Anwender sowohl bei der Spezifikation seiner Abläufe als auch bei der nachgelagerten Implementierung. Als Spezifikationssprache erlaubt Open Testsequence Exchange das grafische Erstellen von Ablaufplänen mit frei formulierbaren Beschreibungstexten. Als Programmiersprache wird mit OTX diese Spezifikation in konkrete, ausführbare Einzelaktionen umgesetzt. Dafür sieht die OTX-Spezifikation Prozeduraufrufe, Aktionen, Verzweigungen und Schleifen vor, ebenso Elemente zur Fehlerbehandlung und nicht zuletzt Verarbeitungsmechanismen zur parallelen Ausführung von Abläufen.

Obwohl OTX viele Eigenschaften einer Programmiersprache mitbringt, handelt es sich nicht um eine klassische Programmiersprache mit eigener Syntax, denn OTX verwendet sowohl für die Spezifikation wie auch für die Implementierung ein standardisiertes Ablageformat. Hieraus ergibt sich der wesentliche Vorteil, dass dadurch eine Verarbeitung im PC deutlich einfacher zu realisieren ist. Wie auch andere Standard-Austauschformate nutzt OTX hierfür XML. Eine OTX-Laufzeitkomponente liest die Abläufe im XML-Format ein und kümmert sich um die Abarbeitung.

In seinem Fachartikel Diagnose mit OTX optimieren – Offboard-Diagnose mit Open Testsequence Exchange stellt Softing Product Manager Matthias Meyer die wesentlichen Kriterien von OTX vor.

OTX – Open Testsequence Exchange
Mit dem Einsatz von OTX lassen sich Prüfabläufe ohne Tool-Bruch zwischen vielen unterschiedlichen Bereichen der Wertschöpfungskette austauschen. Obwohl nicht ausschließlich für die Fahrzeugdiagnose konzipiert, enthält OTX alle im Umfeld der Diagnosekommunikation notwendigen Elemente für eine durchgängige Spezifikation und Implementierung von Abläufen.

Der Anwender ist damit in der Lage, schnell produktive Testanwendungen und Diagnoseabläufe zu erzeugen, die bei konsequenter Nutzung beträchtliche Kosteneinsparungen bewirken. Einheitliche Erstellung, langfristige Wiederverwendung und Austauschbarkeit validierter Abläufe sind damit sichergestellt.

OTX Studio – All-in-One Entwicklungsumgebung für Diagnoseabläufe
All-in-One Entwicklungsumgebung für Diagnoseabläufe
OTX Studio ist ein Werkzeug für die Erstellung, die Inbetriebnahme und das Debugging von Diagnose- und Testabläufen (basierend auf dem Standard ISO13209). Mit einem speziellen GUI-Editor können grafische Benutzeroberflächen komfortabel erzeugt und mit den erstellten Sequenzen verknüpft werden. Diagnosedaten werden nach ODX V2.0.1 und V2.2.0 unterstützt.


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