Die Telematik-Box xTCU der Softing-Tochter GlobalmatiX absolviert erfolgreichen „Stresstest“ im Langstrecken-Renneinsatz in der „grünen Hölle“

xTCU_Globalmatix

Die Telematik Lösung xTCU der Softing-Tochter GlobalmatiX bewies im sechsstündigen Renneinsatz eindrucksvoll ihre Marktreife während der Langstrecken-Meisterschaft am Nürburgring.

 
Eingebaut in einen Porsche GT4 CS des Rennstalls ESBA-Racing übermittelte die Diagnose-Box xTCU im Renneinsatz aus der „grünen Hölle“ des Nürburgrings, unter widrigsten Bedingungen, Daten aus dem Inneren des Boliden in Echtzeit ins Internet und an die Box.

Dank des Telematik-Steuergerätes konnte ein Trainingsunfall und Abflug des Rennfahrzeugs ins Gras im Qualifying in kürzester Zeit noch vor Rennbeginn behoben werden.

Die Techniker in der Box konnten anhand der aufgezeichneten Daten am Laptop in kürzester Zeit nachvollziehen, was sich auf der Piste ereignet hatte. Die Telematik-Box zeichnete auf, dass das Kühlwasser auf einen Schlag weg war, das darauf schließen ließ, dass ein Schlauch geplatzt sein musste und das Auto auf der eigenen Kühlflüssigkeit ausgerutscht war. Die Daten legten außerdem den Schluss nahe, dass der Hinterachse die abrupte Bremsung im Gras nicht gut bekam. Dank der Indizienauswertung und Fehlerdiagnose konnte das ESBA-Rennteam – noch bevor der Wagen in der Box angekommen und physisch unter die Lupe genommen werden konnte – die benötigten Ersatzteile organisieren.

„Vollgas durch die grüne Hölle zu jagen war ein unheimlicher Stresstest für unser Gerät, das sich als sehr robust und zuverlässig erwies“, unterstrich Alois Widmann, CEO der GlobalmatiX AG, die erfolgreiche Bewährungsprobe in Anspielung auf den Spitznamen des Nürburgrings.

Der Renneinsatz war gleichzeitig für einen deutschen Sportwagenhersteller ein erster Test der Diagnose- und Telematiklösung von der GlobalmatiX. Der Sportwagenhersteller wünscht den Einsatz dieser Technologie zunächst in Auslandsmärkten, womit jährlich einige 10.000 Fahrzeuge ausgerüstet würden. Noch in 2018 soll eine erste Testflotte aufgebaut werden.

Zusätzliches Bildmaterial und weitergehende Berichterstattung gibt es hier.

Mehr Informationen zur Softing-Tochter GlobalmatiX >> Automotive Gruppe

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.